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31.01.2012Anwälte sind auch nur Menschen
Um die Honorare der externen Rechtsberater feilschen Unternehmen heute wie auf dem Basar. Für kleinere Firmen suchen jetzt Dienstleister die passenden Anwälte aus. (...)

Heute aber ist die Rechtsberatung keineswegs mehr die edle Tat eines Freiberuflers. Wenn sich Kanzleien um Großaufträge bewerben, "sitzt bei den meisten DAX-Unternehmen heute der Leiter der Einkaufsabteilung mit am Tisch", sagt Matthias Heisse, Partner bei Heisse Kursawe Eversheds. (...) Anfang des Jahres hat sich ein Beratungsunternehmen gegründet, das Unternehmen dabei helfen will, für konkrete Mandate die passende Kanzlei zu finden. (...) Matthias Heisse von Heisse Kursawe Eversheds ist solchen Beratern schon bei Bewerbungen um Großmandate in England begegnet: "Die haben den ganzen Vorstellungsprozess geleitet und moderiert." (...)


Financial Times Deutschland
30.01.2012"Das ist unsäglich, das ist kriminell"
Bei den Milliardenklagen gegen Porsche und den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen dessen Ex-Manager gerät Christian Wulff ins Zwielicht. Recherchen legen den Verdacht nahe, dass er falsch informiert hat. (...)

Denn in der Affäre um Porsche und VW sieht Oliver Maaß, Experte für Gesellschafts- und Aktienrecht bei der Münchner Kanzlei Heisse Kursawe Eversheds, nicht nur immense wirtschaftliche, sondern auch strafrechtliche Auswirkungen, sollten Informationen über einen von Porsche angestrebten Beherrschungsvertrag mit VW tatsächlich nicht offengelegt worden sein.

„Sollten einzelne Aufsichtsräte früher als andere Marktteilnehmer Kenntnis darüber gehabt haben, dass Porsche einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Volkswagen anstrebt", sagt Maaß, „dann hätten sie diese wichtige Insiderinformation im VW-Aufsichtsrat zur Sprache bringen müssen." Komme ein Aufsichtsrat solchen Pflichten nicht nach, könne das „sehr ernste Folgen" haben. „Für das unterlassene, verspätete oder unvollständige Veröffentlichen von Insiderinformationen sieht das Wertpapierhandelsgesetz Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren vor. (...)


WirtschaftWoche
27.01.2012Früherer Media-Markt-Chef klagt

(...) es wird vermutet, dass Rook klagt, weil seine Haftpflichtversicherung Ansprüche nur übernimmt, wenn er alle Rechtsmittel ausschöpft. Doch nach Ansicht des Münchner Gesellschaftsrechtlers Oliver Maaß löst bei sogenannten D&O Versicherungen allein die schriftliche Inanspruchnahme den Versicherungsfall aus. (...) "Bei vorsätzlichen Taten tritt keine Versicherung für die Schäden ein", so Dr. Oliver Maaß, Heisse Kursawe Eversheds. (...)


Lebensmittelzeitung
25.01.2012POLIPOL-Gruppe bei Übernahme beraten

Die POLIPOL-Gruppe hat mit Wirkung zum 12. Januar 2012 die Traditionsmarke HUKLA und in diesem Zuge Vermögensgegenstände und Mitarbeiter der Hukla Möbel GmbH sowie sämtliche Geschäftsanteile der Produktionsgesellschaften Torgelower Polstermöbel GmbH und Hukla Polska Sp.z.o.o. mit insgesamt rund 300 Mitarbeitern übernommen.

Ein Team der internationalen Wirtschaftskanzlei Heisse Kursawe Eversheds hat unter Federführung der Corporate-Partnerin Sybille Flindt die POLIPOL umfassend beraten. Neben Sybille Flindt gehörten Anett Sormann und Dr. Björn Ahner (beide Corporate), Sabine Wagner (Commercial) sowie Silke Freund (IP) zum Team. Zudem waren Judith Glienicki und Krzysztof Murawski von Eversheds Warschau im Rahmen der Übertragung der polnischen Tochtergesellschaft Hukla Polska sp. z o. o. aktiv. (...)


RWS Verlag Online
23.01.2012Arbeitsrechtliche Einordnung des Dienstwagens eines Vorstands

Ein Dienstawagen ist arbeitsrechtlich Teil der Vergütung, selbst wenn aus dem Vorstandsvertrag kein Anspruch auf einen Wagen hervorgeht.

Nachdem Gerichte die fristlose Kündigung des ehemaligen Vorstands der BayernLB Dieter Burgmer im Nachhinein für unwirksam erklärt hatten, besteht laut einem Urteil des Oberlandesgerichts München vom vergangenen Dienstag zudem ein Anspruch auf Entschädigung wegen entgangener Privatnutzung seines Dienstwagens. Nach Burgmers unrechtmäßigen fristlosen Kündigung im Jahre 2007 hatte die BayernLB ihm zunächst sowohl Gehalt, als auch eine monatliche Entschädigung dafür, dass er seinen Dienstwagen nicht mehr nutzen konnte gezahlt. Ab März 2009 dann nur noch Ersteres. "Wenn der Vorstand einen Dienstwagen hat, dann ist die Rechtsgrundlage jedoch die gleiche, als wenn ein Dienstwagen Vertragsbestandteil ist", sagt Susanne Giesecke, Fachanwältin für Arbeitsrecht bei Heisse Kursawe Eversheds.


Financial Times Deutschland
23.01.2012Im Fokus der Aktionärsflüsterer

(...) Auf der Hut sein sollten Vorstände nicht nur vor aggressiven Investoren, sondern auch vor Diktatoren-Clans, die auf der schwarzen Liste der EU stehen, sagt Oliver Maaß, Rechtsanwalt bei Heisse Kursawe Eversheds. Ihr Vermögen hat die EU eingefroren und ihnen die Stimmrechte für ihre Aktien entzogen. "Würden die geächteten Personen bei einer HV mitstimmen, könnten die Beschlüsse angefochten werden", sagt Maaß. Vertreter von Gaddafi-Söhnen oder Mubarak-Schwiegertöchtern haben auf einer anständigen deutschen HV nun wirklich nichts zu suchen.


WirtschaftsWoche
16.01.2012Insight Enterprises bei Akquisition beraten

Die an der amerikanischen Börse NASDAQ notierte Insight Enterprises Inc., einer der weltweit führenden Hard- und Softwareanbieter, hat über in Deutschland und in den Niederlanden ansässige Tochtergesellschaften die in Frankfurt ansässige Inmac GmbH sowie deren Schwestergesellschaft Micro Warehouse in Amsterdam übernommen. Mit der Akquisition des Hardware Distributors, der im B2B-Segment einen jährlichen Umsatz von rund 120 Millionen $ erwirtschaftet, stärkt Insight ihr europäisches Geschäft.
Ein Team der internationalen Wirtschaftskanzlei Heisse Kursawe Eversheds unter Federführung der Corporate-Partner Christof Lamberts und Sybille Flindt haben Insight Enterprises bei der Transaktion umfassend beraten. Die kartellrechtliche Beratung einschließlich Fusionskontrolle lag in den Händen von Dr. Arndt Scheffler. Im Vertriebsrecht beriet Sabine Wagner, im IP unterstützte Hannah Eckermann, Carsten Eichler in Real-Estate-Fragen. Der niederländische Teil der Transaktion wurde von dem Amsterdamer Eversheds Büro Faasen, dort Corporate-Partnerin Claudine Maeijer, beraten. (...)


Kanzleihandbuch Online